WordPress – haben Sie derzeit wirklich das Neueste?

Von 21. Februar 2018Allgemein

Ein absolutes Plus des Content-Management-Systems WordPress ist dessen automatische und automatisierte Update-Funktion. Sicherheitslücken können so zeitnah geschlossen, Performance-Nachteile schneller ausgeglichen und kleines Fehler (Bugs) einfacher behoben werden. Eine Super-Funktion – aber die ist leider nur dann gut, wenn Sie auch angeschaltet ist. Das automatische Update 4.9.3 hat nun gerade die automatische Update-Funktion gekillt. Mal eine ganz neue Sache, dass ein Update den Auto-Modus zur Strecke bringt. Jedoch birgt diese humorig anmutende Seltsamkeit ein großes Problem: Denn wer eine WordPress-Update-Funktion gewöhnt ist, die alles von alleine tut, der schaut auch nicht so genau hin. Sie könnten somit nun monatelang im derzeitigen Update „feststecken“! Die Reaktion der Entwickler von WordPress war schnell und zielführend, mit dem Release WordPress 4.9.4 läuft alles wieder seinen gewohnten Gang – nur muss dieses Update eben händisch angestoßen werden. Falls Sie nicht wissen, wie das geht, hier die Möglichkeiten:

Normale Nutzervariante

  • Über den WordPress Admin-Bereich
    • Einfach Dashboard öffnen
    • „Updates“ auswählen
    • „Update Now“ klicken

Notwendige Voraussetzung für die Nutzung dieser Variante ist das Vorhandensein von Administrator-Rechten beim jeweiligen Benutzerkonto.

Profi-Varianten

  • Über eine manuelle Installation via FTP
    • Download aktuelle WordPress 4.9.4 ZIP
    • Upload der ZIP-Ordner-Inhalte „wp-includes/update.php“ und „wp-includes/version.php“
  • Über den WordPress-CLI (falls instaliert)
    • Command Line Access aktivieren
    • Eingabe von „wp_core_update“
  • Über den WordPress-Command-Line-Access ohne WordPress-CLI
    • Command Line Access aktivieren
    • Integration von „wp_maybe_auto_update()“, beispielsweise „php -r ‚include „wp-load.php“; wp_maybe_auto_update();’“

Die Frage nach dem „Warum sollten Sie die Update-Funktion wieder aktivieren?“ ist relativ einfach. Da WordPress weltweit das meistbenutzte Contentmanagement-System für Webseiten und Informationsplattformen ist, werden auch sehr viele Hackerangriffe auf dieses System gestartet. Je älter der Core ist, desto mehr Zeit haben Angreifer, um Lücken im System zu finden und zu nutzen. Die WordPress Entwickler versuchen derweil, mit den andauernden Updates die Lücken zu schließen und so den Nutzern von WordPress ein sicheres Gefühl zu geben. Denn eine Webseite ist nicht nur Ihr Sprachrohr zu Ihren Kunden, sondern gleichzeitig auch eine nicht zu vernachlässigende Sammlung von kundenspezifischen Daten – und die wollen Sie doch schützen, oder?! Falls Sie professionelle Hilfe in puncto Sicherheit benötigen, fragen Sie einfach nach einem persönlichen Termin. Unser Team hilft gern tatkräftig weiter.

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