In Web We Trust

Von 10. August 2018Allgemein

Wie Sie Vertrauen online bilden!

Trust, zu gut Deutsch Vertrauen gehört zu den zentralen Gründen, warum ein Kunde mit Ihnen ein Geschäft abschließen will. sowohl offline als auch beim Besuch von Webseiten. In der realen Welt gestaltet sich der Ablauf zumeist stringent – Empfehlung, Gespräch, Beratung, Argumentation, Preis, Vertragsschluss. Auch wenn das ein wenig abgekürzt und idealisiert ist, liegt der Hauptschwerpunkt vor allem beim persönlichen Faktor. Dieser bildet oder verringert das grundsätzliche Vertrauen in die Leistungsfähigkeit des Gegenübers. Webseiten haben deutlich weniger Möglichkeiten, Vertrauen zu erzeugen. Trotzdem gibt es interessante Parallelen zwischen Gespräch und Online-Vertrauensbildung. Im normalen Leben steigert es das Vertrauen beispielsweise, wenn der Gesprächspartner ein gepflegtes Äußeres hat, sicher auftritt und sich einer Sprache bedient, die Sie problemfrei verstehen. Wenn er dann noch inhaltlich etwas Stichhaltiges zu sagen hat, ist das Vertrauen da. Neben den technischen Gegebenheiten, die bei WordPress-Webseiten zwangsläufig im Fokus stehen (müssen), sind es genau diese Punkte, die vertrauensbildend bei einer Webseite sind: Basistechnik, Designoptimierung, Finessen in Sachen Technik und Inhalte!

Wir zeigen Ihn in dieser Artikelserie, welche Punkte Sie bei Ihrer eigenen Webseite überprüfen sollten, wonach Sie bei neuen Onlinepräsenzen fragen und worauf Sie in Zukunft achten müssen! In vielen hundert Webprojekten hat sich ein reicher Erfahrungsschatz angesammelt, den wir gern teilen. Gerade durch die aufbereitete Weitergabe von Erfahrungen haben wir in der Vergangenheit festgestellt, dass spätere Projekte – auch gern mit unserem WordPress-Agentur-Team – deutlich zielführender und auch optimaler durchgeführt werden. Genau dafür haben wir zu jedem der Punkte auch noch eine Checkliste mit Fragen zusammengestellt. Nutzen Sie diese, um den Bedarf auf Ihrer Seite genau zu lokalisieren. Also los!

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Teil 1

Base – „das gepflegte Äußere“

Das Äußere einer Webseite ist naturgemäß sein Outfit, sein Frontend – die Oberfläche, auf der Ihre Informationen bereitgestellt werden und die Ihr potentieller Kunde nutzen soll. Dabei entscheiden nicht Design und Bildsprache über den ersten, positiven Eindruck, sondern viel einfachere Tatsachen!

Steht auf WordPress Webseiten beispielsweise unten „© 2010“, wird in der Navigation noch eine Textverlinkung, etwa „Leistungen“, verwendet oder dauert es 5 Sekunden, bis die ersten Inhalte angezeigt werden, heißt das für den Besucher nur eins: Sie kümmern sich nicht um diese Webseite! Bildlich gesprochen, versuchen Sie das Gespräch in zerschlissenem Anzug mit heraushängendem Hemd, fleckiger Krawatte und ungeputzten Zähnen zu führen. Unter uns: Wirkt das vertrauenserweckend?

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WordPress Webseiten brauchen saubere Pflege

Leider gibt es sehr viele Unternehmenswebseiten, die diesem Bild entsprechen. Dabei würde hier einfache, strukturierte und vor allem kontinuierliche Arbeit sehr vieles abbügeln und geraderücken. Eine Webseite muss beileibe nicht jedes zweite Jahr neu gemacht werden – das wäre Unsinn. Viel entscheidender ist es, dass die Seite dauerhaft instandgehalten wird, sowohl technisch als auch inhaltlich. Zwingend nötig dafür sind automatisierte Updates der Technik, sowie die Verwendung eines kontinuierlich verbesserten Management-Systems für die Webseite – einem sogenannten CMS. Diese CMS heißen WordPress, TYPO3, Contao, Drupal, Joomla! oder, oder, oder. Allen ist gemein, dass sie sowohl eine laufende Aktualisierung erfahren als auch für die redaktionelle Arbeit optimiert sind.

Wir vertrauen auf WordPress Webseiten, neben unseren Erfahrungen auch aufgrund der technischen Möglichkeiten. Beispielsweise hat das CMS WordPress sogenannte Standard-Themes. Diese Themes sind im übertragenen Sinne Anzüge von der Stange – sie sind gut gemacht, schnell gekauft und sehen „okay“ aus. Richtig sitzen tun sie nicht, aber für einen schmalen Taler gibt es halt nur das. Großer Vorteil der Standard-Webseiten-Themes ist aber, dass Sie eine Eigenschaft schon hervorragend beherrschen: Sie sind mobilfreundlich. Das bedeutet, dass Sie auf mobilen Endgeräten wie Smartphone oder Tablet gut zu benutzen sind und relativ schnell laden. Noch ein Plus für das „äußere Erscheinungsbild“!

Trust hilft auch bei Google

Alles in allem lassen sich hier noch viele kleine Punkte anfügen, um WordPress Webseiten besser und vertrauenswürdiger zu machen. Angefangen bei der Wahl des richtigen Hosters, der einen wichtigen Beitrag zu Ladegeschwindigkeit Ihrer Seite leistet, über die Verwendung von möglichst wenigen „Technik-Fallen“, wie etwa Javascript, bis hin zu der Aktualisierung von Sitemaps. Entscheidend ist, sich unvoreingenommen die „Creme de la Creme“ der Google Suchergebnisse anzuschauen, mit der Frage im Kopf: Warum liegen die bei den Suchtreffern auf der ersten Seite und ich nicht mal auf Seite 5? Wenn Sie glauben, dass Trust hier keine Rolle spielt, sind Sie auf dem Holzweg. In den letzten Jahren haben die großen Suchmaschinenanbieter, allen voran Google, die Nutzersignale immer mehr einbezogen, um die „optimalen“ Suchergebnisse zu ermitteln. Bricht ein Besucher, der sich auf Ihre Seite „verirrt“ hat, den Besuch schnell ab, gibt es dafür zwei sinnhafte Erklärungen. Entweder passt der Inhalt nicht zum Gesuchten, oder aber es gibt keinen Anlass, dem möglicherweise vorhandenen Inhalt Glauben zu schenken. Eine Sache des Vertrauens eben.

Weitere Teile

Wie Sie das Vertrauen durch den sinnvollen Einsatz von Designelementen weiter verbessern können, erfahren Sie im zweiten Teil.

Checkliste „gepflegten Äußeren“

  • Wie alt ist die Webseite?
  • Wird die Webseite verschlüsselt?
  • Entspricht die Seite den rechtlichen Ansprüchen – Stichwort DSGVO?
  • Agiert die Webseite mit einem CMS-System?
  • Wurde das CMS-System regelmäßig gewartet & Updates integriert?
  • Ist das Frontend mobiltauglich?
  • Wie schnell ist Ihre Webseite?

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