„Niemand braucht eigentlich eine Webseite. Es sein denn, man möchte etwas verkaufen, anbieten oder ausstellen. Das Ziel der Webseite ist es, gezielt zu informieren, jemanden zu einer Handlung zu bewegen und auf adäquate Art zu zeigen was man hat.“

Zitat Daniel Melle – Blog von „diebestewebseite.de“

Webseite herausstechen auffallen

Eine herrliche Beschreibung, was eine hochfunktionale Webseite oder ein optimal positionierter Onlineshop leisten soll – mit einem kleinen Schönheitsfehler. Es reicht nicht, schön gestylt und zielgruppenorientiert Informationen und Produkte aufzubereiten – alles muss auch wahrgenommen werden (können). Oder, um es mit einem anderen Beispiel zu beschreiben, was nützt ein Hochglanz-Werbeplakat, wenn es hinter einem Dixie-Klo und einem Bauzaun steht. Für die Webseite oder den Onlineshop hat Sichtbarkeit bei Suchmaschinen und Vergleichsportalen einen ähnlich entscheidenden Stellenwert. Daher ist die Optimierung der Onlinepräsenz auf ein möglichst gutes Ranking bei Google & Co., die Search Engine Optimization (SEO), ein wichtiger Punkt, um den Erfolg des eigenen Onlinemarketings zu garantieren oder bestenfalls zu potenzieren. Aber woran erkennen Sie, dass Sie etwas tun müssen?

1. Prüfen Sie einfach selbst, wo Sie stehen!

Es klingt so simpel! Beschreiben Sie Ihre Leistungen oder Produkte in zwei Sätzen. Dann nehmen Sie sich die Substantive und die Verben – schon haben Sie Ihre Schlüsselbegriffe, das sogenannte central-keyword-set. Und nun suchen Sie über Google einfach mal drauf los.

NeoDesign-Tipp: Nutzen Sie dafür am besten Ihren eigenen privaten Laptop (oder den Inkognito-Modus Ihres bevorzugten Browsers). Google speichert die Historie und verbindet diese mit der Internet-IP Ihres Rechners – das bedeutet, wenn Sie häufiger auf der eigenen Seite waren, wird diese automatisch besser angezeigt, als wenn Sie das erste Mal gesucht bzw. besucht würde.

Frage: Stehen Sie – außer bei Ihrem eigenen Firmennamen und Ihren Hausmarken – auf der ersten Position oder unter den Top drei oder auf der ersten Seite? Wenn Sie hier „Nein“ antworten müssen, sollten Sie an SEO-Maßnahmen denken!

2.      Sichtbar sein in einem Tool sagt wenig über den SEO-Erfolg

Programme, die prüfen können, wo genau Ihr Onlineauftritt bei den unterschiedlichen Keywords steht, gibt es zu Hauf. Egal ob es ein Google Analytics, Searchmetrics oder Sistrix oder eines der kleineren Programme wie Ryte ist – keines gibt Ihnen Auskunft, ob Sie Ihre Zielgruppe genau ansprechen. Die zielgruppenorientierte Ausrichtung gehört quasi zu den Königsdisziplinen der SEO. Denn die Suchmaschinen ranken Ihre Webseite oder Ihren Shop unabhängig von Ihrer gewollten Ausrichtung. Da kann es schon mal passieren, dass eine Webseite eines Bestattungsunternehmens beim Begriff „Pflasterstein“ auf der ersten Seite der Suchergebnisse landet. Das beeinflusst dann zwar die Sichtbarkeitskurve, nützt dem Unternehmer aber herzlich wenig (es sei denn, dieser will in den Straßenbau expandieren). Legen Sie für eine spätere Kontrolle zusätzlich entsprechende Messgrößen fest: Klickraten, Interaktionsquoten, Anzeigehäufigkeiten, Conversion Rates etc.

NeoDesign-Tipp: Beschreiben Sie Ihre Zielgruppe(n) so genau wie möglich. Aus diesen Informationen lassen sich schnell „Wunschkeywords“ extrahieren. Diese haben einem hohen Einfluss beim Suchverhalten Ihrer Zielgruppe. ABER: Achten Sie auf Ausgewogenheit – zu viel Ausrichtung schadet!

Frage: Sind Sie für Ihre Zielgruppe (ihre Wunsch-Keywords) unter den Top10? Wenn „Nein“ müssen Sie aktiv werden. Analyse und Konkretisierung der Inhalte helfen hier oft Wunder.

Auffallen mit Stil

3.      Schnell ist gut, schneller ist noch besser

Wieder ein Fall aus der Realität – an welcher Supermarktschlange stellen Sie sich lieber an: an der langsamen oder an der schnellen? Keine Frage, außer Sie haben die absolute, innere Ruhe: Sie stellen sich an der schnellen an und fühlen sich dadurch gut. Ähnlich ist dies mit der Geschwindigkeit Ihrer Seite. Dauert es länger als drei Sekunden, bis der Besucher die Seiteninhalte Ihrer Onlinepräsenz konsumieren kann, verlieren Sie rund 80 Prozent aller Besucher.

NeoDesign-Tipp: Checken Sie einfach selbst Ihre Seite – die Tools sind mannigfaltig. Wir empfehlen einfach den Speed-Test von Google selbst. Der Page-Speed-Insights arbeitet dabei intuitiv. Sie bekommen ein Ampelsystem. Als Richtwert sei gesagt, dass Ihre Seite schon 85/100 Punkten bekommen sollte – das ist die Grenze zu Grün!

Frage: Leuchtet Ihnen sowohl bei Desktop als auch bei Mobiler Ansicht ein dickes Rot entgegen? Achten Sie dann auf die Hinweise, welche technischen Potentiale ausgeschöpft werden können – manches können Sie selbst regeln. Auf jeden Fall können Sie aber die Internetagenturen, die Sie beauftragen wollen, konkret hinterfragen!

4.      99 Prozent Potential sitzt vor dem Rechner

Es ist ein alter Programmierer-Scherz, dass 99 Prozent der IT-Fehler vor dem Rechner sitzen. Optimistischer gesehen bedeutet das aber auch, dass das Potential enorm ist. Schulen Sie sich selbst und Ihre Mitarbeiter in der Bedienung Ihrer Content Management und Onlineshop Systeme. Wer weiß, was wie wo und warum exakt so eingegeben werden muss, vermeidet technische Probleme. Hinzu kommt auch das Schreiben von Inhalten. Je genauer Ihre Mitarbeiter wissen, wie ein Text ausgerichtet sein muss, welche Hilfsmittel verwendet werden können und welche Techniken genutzt werden sollten, desto besser werden Ihre Informationen und desto länger verbleiben die Besucher auf Ihrer Seite.

NeoDesign-Tipp: Einmal im Quartal geben wir von NeoDesign Neuigkeiten und bewährte Kenntnisse in einem kostenfreien SEO-Seminar weiter. Vor 30 bis 40 Zuhörern zeigt unser Chef, Herr Alexander Lutz, die Chancen einer guten Suchmaschinenoptimierung auf. Einfach vorbeischauen, ein Platz findet sich meistens noch in einer „kleinen Ecke“. Die nächste Chance ist bald: am 04.10.2017 in der Münchner Freibadstr. 30.

Frage: Weiß ich bzw. mein Mitarbeiter ganz genau, wie er Inhalte einpflegen, Bilder verwalten oder Blogbeiträge erstellen soll? Wenn nicht, dann wird es Zeit, diese Potentiale durch gezielte Weiterbildung auszuloten und auszunutzen.

Diese kurze Auswahl soll Ihnen nur vor Augen führen, dass die Verbesserung Ihrer Webseite und die Erhöhung von Anfragen und Einkäufen auf Ihrer Onlinepräsenz zur allererst von Ihrem eigenen Engagement abhängt.

Kontinuierliches Arbeiten verringert zum einen die Kosten und zum anderen verbessert es die Qualität Ihrer Projekte mit Onlineagenturen – denn dann wissen Sie selbst besser, was Sie fragen und prüfen müssen.